BTW 2021: Aktion "Klimabrief"

AG_Klimawahlen • 4 November 2020

Aktion "Klimabrief"

 

Klimabrief_schreibenEine der ersten Aktionen, die durch die AG Klimawahlen der Parents for Future Germany nach ihrer Gründung durchgeführt wurde, war der Aufruf, Briefe an die Politik zu schreiben. Viele Menschen nutzten die Gelegenheit, ihre Wünsche und Ängste zu formulieren. Am 11. Dezember pünktlich zum 5. Jahrestag des Pariser Klimaabkommens konnten in Berlin die ersten 1.000 Klima-Briefe beim Bundeskanzleramt abgegeben werden.

Für viele Menschen war es das erste Mal, dass sie sich persönlich an Politikerinnen und Politiker wandten. Eine neue Erfahrung war auch, eine persönliche Antwort zu erhalten. Diese Antworten kamen nicht unbedingt von denen, die angeschrieben worden waren. Die Antworten hatten auch nicht unbedingt etwas mit den Fragen zu tun, die wir gestellt hatten. Aber immerhin hatte die hohe Politik sich dazu aufgerafft, zumindest einigen der besorgten Bürgerinnen und Bürgern zu antworten. Naja, eigentlich durchaus verständlich, man will ja in diesem Jahr gewählt werden!

Und wie geht es weiter?Päckchen

Ziel ist, noch mehr Briefe und Mails zu schreiben, denn wir müssen weiterhin deutlich machen, dass die Klima-Krise unser Leben und unsere Gesundheit bedroht und - genau wie die Corona-Pandemie - entschlossenes Handeln erfordert und kein Zögern verzeiht.

Viele Umfragen haben gezeigt: Die meisten Menschen in der Bundesrepublik Deutschland wollen wirkungsvolle Maßnahmen, um den fortschreitenden Klimawandel zu stoppen und die Klimakatastrophe zu verhindern. Sorgen wir dafür, dass die Kandidat*innen, die von uns im Jahr 2021 gewählt werden wollen, das begreifen.

 

Was können wir dafür tun?

Ihr findet hier einen vorgefertigten Klimabrief, den ihr ergänzen, verändern und dann unterschreiben könnt. Ermutigt möglichst viele Menschen, ebenfalls Briefe zu unterzeichnen und im eigenen Umfeld weiter zu motivieren. Denkt an Eure Kolleginnen und Kollegen, an die Familie, den Freundeskreis, die weite Verwandtschaft und den eigenen Verein. Je mehr Briefe, desto besser.

Wohin mit den Briefen und Emails?

Ihr könnt jetzt direkt an die Parteien schreiben, die gerade Ihre Wahlprogramme ausarbeiten:

  • CDU: Armin Laschet, CDU-Bundesgeschäftsstelle, Klingelhöferstraße 8, 10785 Berlin, armin.laschet@cdu.nrw
  • SPD: Saskia Esken, Norbert Walter-Borjans, SPD-Parteivorstand, Dialogkommunikation, Wilhelmstr. 141, 10963 Berlin, parteivorstand@spd.de
  • Bündnis 90/Die Grünen: Annalena Baerbock, Robert Habeck, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Bundesgeschäftsstelle, Platz vor dem Neuen Tor 1, 10115 Berlin, annalena.baerbock@gruene.de, robert.habeck@gruene.de
  • DIE LINKE: Katja Kipping, Bernd Riexinger, Bundesgeschäftsstelle der Partei DIE LINKE, Karl-Liebknecht-Haus, Kleine Alexanderstraße 28, 10178 Berlin, buero.parteivorsitz@die-linke.de
  • FDP: Christian Lindner, FDP-Bundesgeschäftsstelle, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin, christian.lindner@fdp.de

Natürlich könnt ihr Euch auch an die jetzt Verantwortlichen wenden, z.B.:Brief 

  • Bundeskanzleramt, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin
  • Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, 11055 Berlin
  • Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 11019 Berlin
  • oder an weitere Verantwortliche in der Bundes-, Landes- oder Kommunalpolitik (Adressen findet Ihr im Netz)

 

Aber noch wichtiger und wirksamer:: 

Wendet euch an eure Landtagsabgeordneten, sowie an die Kanditat*innen in euren Wahlkreisen, stellt konkrete Fragen und bittet um eine aussagekräftige Antwort. (Adressen findet ihr im Netz.)

Macht mit, mischt euch ein. Meldet euch zu Wort.

 

 

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